Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Bauer, Clemens Zerling

Lexikon der Tiersymbolik

Mythologie - Religion - Psychologie

Cover: Lexikon der Tiersymbolik

Kösel Verlag, München 2003
ISBN-10 3466366399
ISBN-13 9783466366392
Gebunden, 352 Seiten, 29,95 EUR

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Klappentext

Erkenntnisse aus den alten Mythen der Völker, aus vergleichender Religionsbetrachtung, Mystik, Alchimie, Astrologie, Tiefenpsychologie und Volkskunde sind übersichtlich zusammengefasst. Die Einzelartikel, Querverweise, das prägnante Sachregister und die große Anzahl von Abbildungen informieren in leicht zugänglicher und unterhaltsamer Weise Leserinnen und Leser, die sich kulturgeschichtlich, aber auch ganz gegenwärtig für die Tiere, ihre Symbolik und deren Bedeutung für unsere Charaktereigenschaften interessieren.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.11.2003

Die Autoren Wolfgang Bauer und Clemens Zerling biegen "Zoo- und Theologie ineinander", befindet Rezensent Ulrich Holbein. Eher trifft aber wohl zu, dass diese Ineinanderbiegung schon zu einem früheren Zeitpunkt stattfand. Isidor von Sevilla etwa "sah in Ochs und Eselein die Juden und die Heiden", und der Rabe war "weißer als ein Rebhuhn", bevor er das Feuer vom Himmel holte "und sich dran versengte". Ein gründlich "vom Aal bis zur Zikade" vorgehendes Lexikon von "Mythen, Ethnologica und tiefsinnig ergötzlichem Aberglauben" ist dieses Werk, so Holbein. Unter anderem würden anhand des Lexikons auch schon frühe Manipulationen an Tieren belegbar: Weil die Mönche auch freitags auf ihr Fleisch nicht verzichten wollten, definierten sie einfach den Biber als Fisch. Der Rezensent ist aber spürbar nicht in seiner Welt. Sein Ton ist spöttisch, was jedoch mehr dem allzumenschlichen Hang zur "magisch-spirituellen Erhöhung" zuzuschreiben sein dürfte als dem Buch.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren