In komplexen, vernetzten und dynamischen Handlungssituationen macht unser Gehirn Fehler: Wir beschäftigen uns mit dem ärgerlichen Knoten und sehen nicht das Netz; wir berücksichtigen nicht, dass man mit einem System nicht eine Größe allein modifizieren kann, ohne damit gleichzeitig alle anderen zu beeinflussen. Können wir daran etwas ändern? Dazu Dietrich Dörner: "Man kann strategisches Denken lernen. Aber: ganz einfach ist das nicht."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2003
Auch wenn das Thema ein interessantes ist - von diesem Buch über das mögliche Lernpotenzial, dass man aus Misserfolgen ziehen kann, ist der Rezensent mit dem Kürzel upj trotzdem nicht sonderlich beeindruckt. Dazu sind die gewählten Fallbeispiele - "deren absurde und geradezu naive Anlage den Leser nicht gerade überzeugt" - und die konkret gemeinten und trotzdem beliebigen Ratschläge des Autoren Dietrich Dörner zu wenig aussagekräftig. Nach Meinung des Rezensenten gibt Dörner hauptsächlich Allgemeinplätze von sich - die sind allerdings "flüssig lesbar". Als wirkliche Anregung taugt dieses Buch trotzdem nicht.
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