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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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Norbert Hoerster
Ethik und Interesse
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2003
Christian Geyer erinnert daran, dass Norbert Hoerster vor Jahren mit seinen Thesen zu Tieren und Babys - die ersten will er unbedingt vor Quälerei bewahren, und die letzteren nicht unbedingt am Leben erhalten - viel Aufregung ausgelöst hat. Hier, so erfährt man vom Rezensenten, hat Hoerster nun "seine Ethik in einer Gesamtschau vorzustellen" versucht. "Verdienstvoll" findet Geyer, dass Norbert Hoerster dabei gegen das Glücksversprechen eintritt, das die Ethik abgebe - denn sie werde landläufig noch immer überschätzt. Und "lesenswert", schreibt der Rezensent weiter, sei dieses Buch schon allein deshalb, weil "in der für den gelernten Juristen Hoerster typischen Art" hier "gängige Begriffsverwirrungen" aufgelöst, "Scheinevidenzen zerstört" und "Fehlschlüsse desavouiert" würden. Die zentrale Aussage von Hoersters Ethik gibt Geyer so wieder: "Eine Moralnorm ist nur insoweit begründet, als ihre soziale Geltung im Interesse der sie vertretenden Individuen liegt." Paradox, ja zuweilen sogar "komisch" sei nur, befindet der Rezensent, dass Hoerster seiner Ethik dann an einigen Stellen genau die Objektivität zuspreche, die er allen anderen "Ethikmodellen" abspreche.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








