Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philip Roth

Der menschliche Makel

2 CDs

Cover: Der menschliche Makel

DHV - Der Hörverlag, München 2003
ISBN-10 3899401816
ISBN-13 9783899401813
CD, 19,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

2 CDs; 145 Minuten Laufzeit. Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele. Regie: Norbert Schaeffer; Sprecher: Jürgen Hentsch, Michael Mendl, Irina Wanka u. a. Ein paar harmlose Worte - böswillig als diskriminierende Bemerkung ausgelegt - kosten Coleman Silk Stellung und Ruf. Eine junge Kollegin versucht ihn als sexistischen alten Lüstling zu entlarven, der Exmann seiner Geliebten bedroht ihn, seine Kinder wenden sich von ihm ab. Der wahre Skandal jedoch ist ein anderer: 50 Jahre lang hütete Coleman sein großes Geheimnis selbst vor seiner Frau und nun, da es offenbar wird, steht sein ganzes Leben in einem völlig anderen Licht da ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.11.2003

Tobias Lehmkuhl staunt über das Kunststück, das Valerie Stiegele und Norbert Schaeffer bei der Adaptation von Phillip Roths 400 Seiten Roman gelungen ist. Obwohl sie die Geschichte auf zwei Stunden gekürzt haben, besitzt ihre Hörspielvariante alles, was man sich nur wünschen kann. Den Machern sei "ein Kunststück von seltener Geschlossenheit" gelungen: "Der Text wurde überaus klug gekürzt und arrangiert, die Stimmen wurden wunderbar stimmig orchestriert und die Geräuschkulissen so dezent wie eindringlich ein- und aufgebaut". Auch mit der Leistung der Sprecher ist der Rezensent richtig zufrieden. Ihnen gelingt es, die "Vielschichtigkeit der Charaktere" treffend darzustellen. Sie engen ihre Figuren nicht ein, indem sie sich festlegen, "sondern bringen deren Zwiespältigkeit zum Ausdruck". Nach Ansicht des Rezensenten sind diese zwei Stunden jedenfalls richtig großes Kopfkino.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren