Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Douglas Keeney, Stephen I. Schwartz

Der Jüngste Tag

Das offizielle Atomkrieg-Szenario der US-Regierung

Cover: Der Jüngste Tag

Siegler Verlag, Sankt Augustin 2003
ISBN-10 3877486215
ISBN-13 9783877486214
Gebunden, 128 Seiten, 14,80 EUR

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Klappentext

Diese brisante Veröffentlichung gewinnt besondere Aktualität durch die Erfahrungen des 11. Septembers 2001. Nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center wurden erstmals einige der im Emergency Plans Book beschriebenen staatlichen Notstandsmaßnahmen in Kraft gesetzt. Entwickelt wurde dieser Plan des US-Verteidigungsministeriums 1958 auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, um die Auswirkungen eines Atomwaffenangriffs auf die USA zu prüfen. Das Ergebnis war ein Manifest des Schreckens und der Ratlosigkeit für den Jüngsten Tag und unterlag deshalb der allerhöchsten Geheimhaltung. Im vorliegenden Buch wird das Dokument, das inzwischen wieder klassifiziert wurde, in voller Länge wiedergegeben. Der bekannte Publizist Thomas Kielinger macht in seinem Vorwort die Hintergründe und Zusammenhänge des Dokuments in seiner Bedeutung für die Gegenwart transparent.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.2003

Zu Unrecht präsentieren die Historiker L. Douglas Keeney und Stephen I. Schwartz das "Emergency Plans Book", das Keeney 1998 in den National Archives II, Silver Springs, Maryland ausgraben hat, als große "Entdeckung", urteilt Rezensent Michael Salewski. Bei der Lektüre des Dokuments wird seines Erachtens sehr schnell klar, dass sich gar nicht um ein "Buch" handelt. Salewski sieht darin ein "eher unbedeutendes, sehr allgemein gehaltenes, als Arbeitsgrundlage untaugliches Papier", das in allergröbsten Zügen darüber räsoniere, wie Amerika nach einem Atomkrieg wieder in Gang zu bringen wäre. Den Autoren empfiehlt er, bei ihrer Erforschung der jüngste atomaren Militärgeschichte erst mal das "atomare ABC" zu lernen. Es genüge nicht, "MAD" auflösen zu können, resümiert der Rezensent sarkastisch, sonst komme eben 'mad' dabei heraus.

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Uangenehm plausibel

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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