Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Reste alten Aberglaubens und eines einstigen magischen Weltverständnisses findet man bei genauem Hinsehen allenthalben in unserer abgeklärten Welt: wir drücken jemandem die Daumen und halten damit böse Dämonen in Schach, wir klopfen auf Holz, pusten Geburtstagskerzen aus und sehen uns vor an Freitag dem 13. Karl-Heinz Göttert erzählt die Geschichte dieser seltsamen Relikte von Magie und Aberglaube verständlich und amüsant, ohne inquisitorischen Eifer, aber mit dem Licht der Aufklärung in der Hand.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
In hundert kleinen Essays, so die Rezensentin Annette Mentrup, zeigt der Germanist und Kulturgeschichtler Karl-Heinz Göttert, "wie sich tiefster Aberglaube noch hinter den gängigsten Redewendungen und dem scheinbar alltäglichen Brauch versteckt". Von Weihnachten zum Aprilscherz, über den Hexenschuss und den "bösen Blick". Das hat der Rezensentin offensichtlich Spaß gemacht, wenn es sich auch bei diesem "informativen" und mit "überraschenden Querverbindungen" aufwartenden Büchlein um einen "teils recht bedrohlich anmutenden Querschnitt durch althergebrachte Denkweisen und Gebräuche" handelt. Göttert betrachte jedes Phänomen unter der Prämisse: "Wo liegt der Ursprung und was ist heute noch übrig von ihm?" Dass dabei vieles "weit hergeholt" scheint, macht es für die Rezensentin eher noch glaubhafter. Der Autor, erzählt sie, hat sich auch einen kleinen "Spaß" erlaubt, und eine einzige "gezinkte Quelle" eingestreut. Welche es ist, werde nicht verraten. Derweil stellt die Rezensentin schon einmal Vermutungen an: Ist es die? Dass man ein Geburtstagskind "gründlich durchprügelt, damit das Fleisch später im Grabe besser verfaulen könne"?
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








