Mit einem Nachwort von Jürgen Pütz. Das deutschschweizerische Schriftstellerehepaar Vigoleis und Beatrice folgt 1931 dem Ruf von Beatrices Bruder Zwingli nach Palma. Sie erwarten, Zwingli als todkranken Mann vorzufinden, müssen aber entdecken, dass er einzig an der fast an Hörigkeit grenzenden Liebe zu der schönen Mallorcesin Maria del Pilar erkrankt ist, über deren Beruf sich Vigoleis - auch er für ihre Reize nicht ganz unempfänglich - nur allzubald klar wird: Sie ist Prostituierte. Um sie herum beginnen sich merkwürdige, teils strahlende, teils undurchsichtige Gestalten auf der Insel zu sammeln, die immer mehr zum Abbild einer zerrissenen Welt wird.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…