Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Russischen von Margret Fieseler. Der halbseidene TV-Journalist Butejko hat in seiner Klatschsendung viele Prominente bloßgestellt, sich viele Menschen zu Feinden gemacht. Jetzt ist er tot - ermordet. Neben seiner Leiche liegt ein bewusstloser Mann, die Tatwaffe in der Hand, einer, der auch ein eindeutiges Motiv hat. Aber ist er wirklich der Täter? Untersuchungsführer Borodin hat seine Zweifel.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 30.09.2003
Kolja Mensing fasst zusammen: Es geht um "habgierige Politiker, korrupte Polizisten, brutale Ex-KGB-Beamte und einen Edelstein". Beste Zutaten für einen Thriller, verspricht der Rezensent. So lobt er das Buch von Polina Daschkowa auch als gelungenen Kriminalroman, der einem förmlich "Willkommen in Russland" zurufe. Daschkowa zeichne ein Bild von einem Land, dass "jeder Bürger mit ein bisschen Einfluss" einen Kriminellen hinter sich stehen hat. Dieses Bild stört Mensing nicht und Daschkowas Ermittler ist ihm auch sympathisch.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.09.2003
Ein Problem hat dieser spannende Roman, bekennt Thomas Köster fast wider Willen: er spiegelt das Bild einer durchweg korrupten und kriminellen Gesellschaft, wie es uns tagaus tagein durch die Medien kolportiert wird. Der Oberbegriff zu diesem kriminellen Tun lautet: Mafia, und die waltet, so scheint es bei Daschkowa, im postkommunistischen Russland überall. Den Rezensenten jedenfalls hat es ein wenig frustriert, seine Vorurteile auf fiktiver Ebene gespiegelt zu bekommen. Aber vielleicht ist ja Russland tatsächlich so korrupt, fragt Köster weiter und gesteht seine Bereitschaft zum guten Glauben an die Schlechtigkeit der russischen Welt. Immerhin setze Daschkowa, eine der meistgelesenen russischen Krimiautorinnen, alles daran, ihn davon zu überzeugen, fügt er hinzu: ihr Roman sei raffiniert konstruiert, fesselnd bis zum Schluss und liefere ein farbiges Bild der russischen Gesellschaft in heutiger Zeit.
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
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30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
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26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen







