Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Emil Zopfi

Londons letzter Gast

Roman

Cover: Londons letzter Gast

Limmat Verlag, Zürich 1999
ISBN-10 3857913347
ISBN-13 9783857913341
gebunden, 280 Seiten, 18,41 EUR

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Klappentext

In seinem Hotelzimmer sieht Alex Adank, Computerspezialist von RiskNet, das Gesicht seiner geliebten Claire auf dem Bildschirm des Notebooks einfrieren. Die Hotelcomputer steigen aus. Die Tower Bridge hebt ihre Flügel und lässt Menschen und Autos in die Themse stürzen. Die City von London ist lahmgelegt. Cyberterroristen? Alex Adank versucht in die Zentrale von RiskNet zu gelangen. Eine Odyssee durch die City beginnt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.04.2000

Alexandra M. Kedves` Rezension ließe sich in zwei Abschnitte aufteilen. Denn zunächst scheint es, als ob sie dem Roman durchaus einiges abgewinnen konnte. So betont sie, dass sie die "Atmosphäre dieses Day after" durchaus spannend findet und zeigt sich fasziniert von der Vorstellung, was wohl in einer Großstadt wie London nach einem digitalen Super-GAU passiert: So zeige sich durchaus nicht nur "Chaos, Kriminalität", sondern auch "Herzensbindungen, Hilfsbereitschaft, Hoffnungen der verrückten und der verzweifelten Art". Anschließend mündet ihre Rezension denn doch in einen deutlichen Verriss. Sie findet die Figuren zu simpel gezeichnet, die gesellschaftskritischen Ansätze wenig überzeugend und am meisten stört sie sich an der "Biederkeit des Romans, seiner Dialoge, des Plots oder der Motive".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren