Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Georg Simmel
Georg Simmel: Gesamtausgabe in 24 Bänden. Band 15
Goethe. Deutschlands innere Wandlung. Das Problem der historischen Zeit. Rembrandt
Klappentext
Herausgegeben von Uta Kösser, Hans M. Kruckis und Otthein Rammstedt. Dieser Band vereinigt die beiden berühmten Monographien "Goethe" von 1912 und "Rembrandt" vom 1916, ergänzt um die einst separat erschienenen Vorträge "Deutschlands innere Wandlung" von 1914 und "Das Problem der historischen Zeit" von 1916. Die beiden Schriften "Goethe" und "Rembrandt" stießen bei ihrem Erscheinen auf starke Resonanz und große Beachtung in der Literatur- und Kunstwissenschaft und gehören bis heute fraglos zu den bekanntesten und einflussreichsten Studien Simmels.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2003
Ralf Konersmann lobt die Folgerichtigkeit, mit der dieser Band der Simmel-Gesamtausgabe neben Simmels Monografie zu Goethe "seinen Rembrandt" gestellt habe. Denn so werde deutlich, welches Ziel Simmel mit diesen Porträts verfolgte - denen er 1916 ursprünglich, wie man erfährt, auch noch "einen Shakespeare und einen Beethoven" an die Seite zu stellen plante. Für Simmel haben die "großen Namen" die Rolle gespielt, wie Konersmann ausführt, den Weg des "Allgemein-Menschlichen" zu exemplifizieren, sie alle nämlich hätten, schreibt der Rezensent, für den Soziologen "Konfliktlösungen" repräsentiert, wie sie in der Moderne jeder suchen müsse; und sie alle hätten "in der endlich gefundenen Balance ihrer künstlerischen Existenz die 'Tragödie der Kultur' bezwungen". Schließlich lobt der Rezensent noch, dieser Band zeige zudem "den ganzen Simmel", Dokumente "seiner frappierenden Klarsicht" ebenso wie "seiner Verblendung". Selbst ein Denker vom Format Simmels, so zeigt sich für den Rezensenten nämlich an einem "bestürzenden Vortrag aus dem November 1914" hat sich von dem Begriff des "Lebens" auf "irrwitzige Abwege führen lassen".
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
- Kunstgeschichte

- Kunstgeschichte Deutschland

- Kunstgeschichte Deutschland 17. Jahrhundert

- Kunstgeschichte Deutschland 18. Jahrhundert

- Kunstgeschichte Deutschland 19. Jahrhundert

- Kunstgeschichte Deutschland 20. Jahrhundert

- Stichwort Goethe

- Deutsche Literaturgeschichte, 19. Jahrhundert

- Soziologie Deutschland 2003

Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen






