Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Weiss

3 x täglich

Kritische Gebrauchsinformationen zu 11.000 Arzneimitteln

Cover: 3 x täglich

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2003
ISBN-10 3462032224
ISBN-13 9783462032222
Gebunden, 1200 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Beipackzettel sind nicht nur schwer zu lesen, weil klein gedruckt, sondern oft auch unverständlich und verwirrend. "3 x täglich" zeigt auf einen Blick, was Sie wirklich wissen müssen - und zwar für alle in Deutschland und Österreich häufig verwendeten Arzneimittel. Das Motto: Beschränkung auf das wirklich Wichtige, damit der Verbraucher nicht mit unnötigen Informationen belastet wird: Wirklich wichtige Nebenwirkungen und Wechselwirkungen Wann Sie ein Medikament nicht nehmen dürfen Was tun, wenn Sie die Einnahme versäumt oder zu viel genommen haben Welche Medikamente verboten werden sollten.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 15.07.2003

Im Umgang mit Medikamenten sind die Menschen hierzulande kritischer geworden. Gerade Eltern möchten wissen, was ihren Kindern so verabreicht wird. Aber braucht es dafür ein 1000-seitiges Buch, das sich über 11.000 Medikamenten widmet? Renee Zucker meint: Nein, und schon gar nicht dieses. Der Informationsgehalt ist spärlich und die wirklich wichtigen Fragen werden nicht gestellt, ärgert sie sich, zum Beispiel warum "wir eine Gesellschaft von medizinisch überversorgten und körperlich unterinformierten Konsumenten sind, die einfach zu gerne beim Arzt sitzen um sich dort jede Menge Arzneimittel abzuholen". Für Menschen mit einfacheren Beschwerden sei das Buch zu umfangreich, für Menschen mit spezifischen Beschwerden empfiehlt die Rezensentin dann doch eine fachspezifischere Lektüre "als dieses zwar furchtbar dicke, aber denn auch wieder furchtbar beliebige Nachschlagewerk."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren