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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Stefan Friedrich, Hans-Wilm Schütte, Brunhild Staiger

Das große China-Lexikon

Geschichte, Geografie, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Kultur

Cover: Das große China-Lexikon

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003
ISBN-10 3896784625
ISBN-13 9783896784629
Gebunden, 974 Seiten, 128,00 EUR

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Klappentext

Mit der wachsenden internationalen Bedeutung Chinas nimmt der Bedarf an zuverlässigen Informationen über dieses Land stetig zu. Das vorliegende lexikalische Handbuch, an dem 250 führende China-Wissenschaftler aus aller Welt mitgearbeitet haben, trägt diesem Bedarf endlich Rechnung: Rund 450 alphabetisch angeordnete Artikel informieren fundiert, kompakt und allgemein verständlich v.a. über Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Geschichte Chinas. Eine systematische Übersicht der Beiträge, Personen-, Ortsnamen- und Sachregister bieten weitere, schnelle Zugriffsmöglichkeiten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.09.2003

Florian Coulmas findet dieses China-Lexikon sehr beeindruckend. Dass er ins Schwrämen über ein Lexikon gerät, erklärt der Rezensent mit der Vielfalt der gut recherchierten Beiträge, der Übersichtlichkeit, dem aufschlussreichen Kartenwerk und den Abbildungen und Grafiken. Wie es diesem riesigen Land mit seiner reichen Kultur zustehe, decke der fast eintausend Seiten lange Band eine "breite Palette von Themen" ab. Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte Geografie, Bildung, Wissenschaft, Kultur und dabei der Schwerpunkt auf dem China der Gegenwart - mehr könne man sich nicht wünschen, meint Coulmas. Der international besetzten Beirat hätte außerdem sein Übriges für die Breite der Darstellung getan, so der Rezensent. Sein begeistertes Fazit: "Es gibt im deutschen Sprachraum nichts Vergleichbares".

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.07.2003

Volker S. Stahr zeigt sich beeindruckt von diesem Lexikon, das unter der Leitung von Brunhild Staiger, der stellvertretenden Leiterin des Hamburger Asieninstituts, entstanden ist. Da China die große aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts zu werden verspreche, sei dieses Lexikon mehr als nur nützlich. International anerkannte Experten haben Artikel zu den verschiedensten Bereichen wie Politik, Kultur, Wirtschaft und vielem mehr verfasst. Da dies nicht nur äußerst umfangreich sondern auch auf dem neuesten Stand der Wissenschaft geschehen sei, verspreche das Lexikon die "Aussicht, ein Standardwerk zu werden", so der Rezensent.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2003

Der Rezensent mit dem Kürzel "pes." mag die neue Rechtschreibung nicht. Dies ist jedenfalls die erste Information, die man aus seiner Rezension des vorliegenden Handbuches erhält. Davon abgesehen bescheinigt er den Autoren eine herausragende Leistung. Trotz der großen Menge an Informationen ist es den Autoren gelungen, diese den Lesern leicht zugänglich zu machen. Eingegangen werde hier nicht nur auf politische Themen sondern auch auf die Alltagskultur, so zum Beispiel auf die Ess- und Trinkkultur. Inhaltlich missfällt dem Rezensenten nur der rechtfertigende Hinweis zur wachsenden Bedeutung Chinas im Klappentext. "Diejenigen, die die Bedeutung Chinas immer noch nicht erkannt haben, verdienen das Buch sowieso nicht", so "pes.".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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