Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.04.2003
Der mit "Jdl" zeichnende Rezensent zeigt sich begeistert von einem ganz und gar ungewöhnlichen Lesebuch. Eine ungeheure Fülle von Material habe der Herausgeber Klaus Amann hier versammelt. So verschieden die Autoren auch seien, eines haben sie gemein: die Distanz zur Region Kärnten und ihren Traditionen, "die Verachtung als produktivere Variante der Zuwendung". Die Diversität dieser Texte sei zudem in der Form fortgeführt. Kurze Zitate zwischen den längeren Texten fungierten als "Ergänzungen oder Brechungen" und tragen damit ebenso zu dem Eindruck von Fülle der Anthologie bei wie die große Zahl der Autoren und der Themengebiete, lobt der Rezensent.
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