Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 10.08 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wilhelm Schickard

Wilhelm Schickard: Briefwechsel

Band 1: 1616-1632. Band 2: 1633-1635

Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart 2002
ISBN-10 3772821626
ISBN-13 9783772821622
Gebunden, 1397 Seiten, 276,00 EUR

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Klappentext

Wilhelm Schickard (1592-1635), von Haus aus evangelischer Theologe, wurde 1619 Professor für Hebräisch in Tübingen, 1632 auch für Astronomie. Früh mit Kepler befreundet, trat er als Professor mit dem Straßburger Historiker Matthias Bernegger, mit den Basler Hebraisten Joh. Buxtorf Vater und Sohn, mit Pierre Gassendi, dem provenzalischen adligen Sammler und Privatgelehrten Peiresc und vielen anderen in brieflichen Verkehr. Schickards in vielen Bibliotheken verstreuter Briefwechsel wird hier erstmals gesammelt vorgelegt. Er umfasst 243 Briefe von und 353 an Schickard, dazu Auszüge aus 228 Briefen über Schickard. Die - überwiegend lateinischen - Briefe sind durch Kopfregesten, knappe Kommentare und Register der Personen (bei Personen bis zum 18. Jahrhundert nach Möglichkeit mit biografischen Angaben), Körperschaften, Orte und Sachen erschlossen. Eine ausführliche Bibliografie ist dem Band beigegeben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.03.2003

Claudia Brosseder hat sich in die Briefe eines Universalgelehrten vertieft, der "an der Schwelle zur modernen Naturwissenschaft" stand. Vieles sei nicht bekannt über diesen Abschnitt der Wissenschaftsgeschichte, und Wilhelm Schickard - "Orientalist, Astronom, Geograf und Erfinder der ersten Rechenmaschine - sei den wenigsten ein Begriff. Was seinen gesammelten Briefwechsel so überaus interessant und sogar begeisternd mache, sei denn auch nicht die Person des Tübinger Gelehrten, sondern das daraus erwachsende Bild der damaligen Forschungspraxis. Kreuz und quer durch Europa verliefen die Pfade der Korrespondenz, "offenherzig und zugleich doch elitär" unterrichteten die Gelehrten einander von ihren Vorhaben - eine kleine, verstreute Gemeinde von Konkurrenten und Kollegen, die in einer Zeit, als wissenschaftliche Informationen kostbare Mangelware und die Bibliotheken schlecht ausgestattet waren, des Austauschs so dringend bedurften. Faszinierende, aufschlussreiche Dokumente also, betont Brosseder, und überdies "vorbildlich", nämlich originalgetreu, ediert.

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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