Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bernhard Maier

Die Religion der Germanen

Götter - Mythen - Weltbild

Cover: Die Religion der Germanen

C. H. Beck Verlag, München 2003
ISBN-10 3406502806
ISBN-13 9783406502804
Gebunden, 206 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Bernhard Maier lässt in seiner Darstellung der Religion der Germanen die Geisteswelt dieser frühen Kultur wieder lebendig werden. Er spannt den Bogen von der mythischen Weltentstehung, über das Pantheon der Germanen, ihre Heiligtümer, Kult- und Opferpraxis bis zur Magie. Zugleich setzt er sich kritisch mit Germanentümelei und pseudoreligiösen Strömungen auseinander.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Die Religion der Germanen - mehr bei C.H. Beck

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 16.09.2003

Die Forschung über germanische Mythen, Riten und Religion gründet auf dürren und wenig gewissen Quellen, erläutert Wolfgang Müller, die teilweise zu bizarren und leider oft "gnadenlos humorfreien" Rekonstruktionen Anlass böten. Kein Wunder, dass Müller erfreut Bernhard Maiers "Die Religion der Germanen" zur Kenntnis genommen hat. Maier erläutere "klar und anschaulich" die Problematik der wenigen bekannten Quellen (darunter das Bändchen "Germania" von Tacitus, wie überhaupt die Römer das Bild der Ethnie "Germanen" geschaffen und geprägt haben sollen), lobt Müller, und könne die ideologischen Scheuklappen ihrer Benutzer enttarnen und die daraus abgeleiteten Theorien rekonstruieren. So mancher alter Gelehrtenstreit habe sich damit erledigt, jubelt Müller, der von Maier gelernt hat, dass die Unterscheidung von Schwarzelfen und Lichtelfen bei Maurer und Grimm auf die christliche Unterscheidung von Engeln und Teufeln zurückzuführen ist. Insofern, atmet Müller auf, könne er die ihm häufig gestellte Frage "Glauben Isländer wirklich an Elfen?" guten Gewissens zurückweisen, insofern der Begriff des Glaubens eine rein christliche Kategorie sei.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.03.2003

Der mit "cjos" zeichnende Rezensent scheint fast dankbar für dieses Buch von Bernard Maier, das mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ein Bedürfnis nach der alten Welt der Helden und Mythen sei bei vielen Leuten heutzutage festzustellen, sei es durch ihr Bedürfnis nach Filmen und Büchern, die diese Zeit thematisieren, sei es, drastischer, durch den Zusammenschluss in neuheidnischen Gruppen. Dennoch säßen all diese Leute den falschen Vorstellungen auf, die durch Rückschlüsse aus Ausgrabungen, vor allem römischen Zeugnissen oder heutigem Brauchtum entstanden seien. Tatsächlich jedoch seien die Germanen und ihre Religion auch heute noch ein unbekanntes Gebiet, durch das Maier seine Leser kenntnisreich, vor allem gestützt auf linguistische Beobachtungen, führe. Dabei "rekonstruiert (er), was zu rekonstruieren ist" - aber nicht mehr, wie der Rezensent beglückt feststellt.

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Archiv: Bücherschauen

Seefahrergeschichten

08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

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