Andreas Hartmann bespricht in einer ausführlichen Rezension zwei Bücher über rechtsnationale Ideologien in Rock- und Dark-Wave-Musik. Da eine differenzierte Sichtweise des Themas immer noch sehr selten ist, findet der Rezensent "Standardwerke" wie Dornbuschs und Raabes "RechtsRock" sehr begrüßenswert. Das Buch, das sich mit rechter Rockmusik beschäftigt und auch "Gegenstrategien" wirksamer Jugendsozialarbeit auf diesem Gebiet skizziert, lobt er für seine "ausführliche" Geschichte der rechten Rockmusik. Darin sei eine "umfangreiche" Aufstellung rechter Bands und zudem "alles Wissenswerte" über Nazi-Symbole, -Zeichen und -Codes enthalten, lobt Hartmann. Er findet es verdienstvoll, dass die Autoren nicht nur versuchen, ein "genaues Bild" der Rechtsrock-Szene zu zeichnen, sondern auch Möglichkeiten aufzeigen, wie eine wirkungsvolle Sozialarbeit in diesem Bereich aussehen könnte.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…