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zuletzt aktualisiert 09.02.2012, 20.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Humberto R. Maturana, Bernhard Pörksen

Vom Sein zum Tun

Die Ursprünge der Biologie des Erkennens

Cover: Vom Sein zum Tun

Carl Auer Systeme Verlag, Heidelberg 2002
ISBN-10 3896702882
ISBN-13 9783896702883
Kartoniert, 223 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Die Biologie ist gegenwärtig dabei, unser Verständnis der Erkenntnis- und Lebensprozesse radikal zu verwandeln. Sie ergründet das Geheimnis des Bewusstseins und zeigt, dass der Beobachter und das Beobachtete im Akt des Erkennens unauflösbar miteinander verbunden sind: Die Welt, in der wir leben, ist nicht unabhängig von uns; wir bringen sie buchstäblich selbst hervor. Zu den Protagonisten dieses neuen Denkens in der Naturwissenschaft gehört der berühmte Neurobiologe und Systemtheoretiker Humberto R. Maturana. In Gesprächen mit dem Kommunikationswissenschaftler Bernhard Pörksen erkunden beide die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens, diskutieren die Wahrheit der Wahrnehmung und die Biologie der Liebe und entwerfen - konkret, anschaulich und fabulierlustig - eine Anleitung zum systemischen Denken.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.02.2003

Als "erfrischend lesbares Buch" würdigt Rezensent Peter Bexte den Band "Vom Sein zum Tun", in dem Humberto R. Maturana seine eigene Theorie im Gespräch mit Bernhard Pörksen erläutert. Der mit seiner Theorie lebender Systeme berühmt gewordene Biologe beantwortet zur Freude Bextes "engagiert" alle Fragen, die ihm Pörksen zur Biologie des Erkennens stellt. Etwa: Was nehmen Tauben im Flug wahr? Wie beobachten Menschen einander? Warum sieht niemand sich selbst von außen? Wie kann man Wahrheit und Illusion unterscheiden? Bexte hebt hervor, in welch hohem Maße Maturana von Anfang an ethische Reflexionen beschäftigten. Sein Nachdenken über die Biologie des Erkennens habe ihn auf eine Ethik der Verantwortung geführt. Wenn nämlich interne Strukturen über die Wahrnehmung entschieden, könne niemand sich hinter angeblich objektiven Wahrheiten verstecken. "Wir leben in genau der Welt, die wir hervorbringen", erklärt Bexte die ebenso "schlichte wie wirkungsvolle" Bio-Ethik Maturanas, "also sind wir selbst verantwortlich, ob es eine Hölle wird oder ein Miteinander."

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Archiv: Bücherschauen

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Archiv: Vorgeblättert

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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