Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die Biologie ist gegenwärtig dabei, unser Verständnis der Erkenntnis- und Lebensprozesse radikal zu verwandeln. Sie ergründet das Geheimnis des Bewusstseins und zeigt, dass der Beobachter und das Beobachtete im Akt des Erkennens unauflösbar miteinander verbunden sind: Die Welt, in der wir leben, ist nicht unabhängig von uns; wir bringen sie buchstäblich selbst hervor. Zu den Protagonisten dieses neuen Denkens in der Naturwissenschaft gehört der berühmte Neurobiologe und Systemtheoretiker Humberto R. Maturana. In Gesprächen mit dem Kommunikationswissenschaftler Bernhard Pörksen erkunden beide die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens, diskutieren die Wahrheit der Wahrnehmung und die Biologie der Liebe und entwerfen - konkret, anschaulich und fabulierlustig - eine Anleitung zum systemischen Denken.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.02.2003
Als "erfrischend lesbares Buch" würdigt Rezensent Peter Bexte den Band "Vom Sein zum Tun", in dem Humberto R. Maturana seine eigene Theorie im Gespräch mit Bernhard Pörksen erläutert. Der mit seiner Theorie lebender Systeme berühmt gewordene Biologe beantwortet zur Freude Bextes "engagiert" alle Fragen, die ihm Pörksen zur Biologie des Erkennens stellt. Etwa: Was nehmen Tauben im Flug wahr? Wie beobachten Menschen einander? Warum sieht niemand sich selbst von außen? Wie kann man Wahrheit und Illusion unterscheiden? Bexte hebt hervor, in welch hohem Maße Maturana von Anfang an ethische Reflexionen beschäftigten. Sein Nachdenken über die Biologie des Erkennens habe ihn auf eine Ethik der Verantwortung geführt. Wenn nämlich interne Strukturen über die Wahrnehmung entschieden, könne niemand sich hinter angeblich objektiven Wahrheiten verstecken. "Wir leben in genau der Welt, die wir hervorbringen", erklärt Bexte die ebenso "schlichte wie wirkungsvolle" Bio-Ethik Maturanas, "also sind wir selbst verantwortlich, ob es eine Hölle wird oder ein Miteinander."
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Dressierte Geschichten über dressierte Gefühle
09.02.2012: Großes Ereignis: Peter Nadas' Jahrhundertroman "Parallelgeschichten" liegt vor und beendet damit das Sandkastenspiel der bürgerlichen Literatur. Die Zeit ist überwältigt. Auch Christian Krachts Roman "Imperium" über den Begründer eines Kokusnussreichs kommt bei ihr sehr gut an. Die FAZ liest Hanna Kralls Erinnerungen "Rosa Straußenfedern". Die NZZ lernt in Bernd Stieglers "Belichtete Augen" alles über die Wunder der Optografie. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







