In dem groß angelegten lexikalischen Nachschlagewerk werden erstmals 350 Wissenschafterinnen in und aus Österreich dokumentiert. Im Zeitraum von der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit wird die erste Generation von Wissenschafterinnen an den Universitäten Wien, Graz und Innsbruck vorgestellt, die sich in Österreich habilitieren konnte und Lehrstühle erhielt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2003
Der mit "upj". zeichnende Rezensent zeigt sich äußerst angetan von dem Lexikon der beiden Herausgeberinnen Keintzel und Korotin. Es gelinge den beiden, ihr ehrgeiziges Ziel, die bekannten ebenso wie die unbekannten Frauen in der österreichischen Wissenschaftsgeschichte wieder hervorzuholen und dabei auch nicht die "meist subtilen Mechanismen" außer Acht zu lassen, mit denen diese im Laufe der Zeit immer wieder marginalisiert wurden. Zudem lobt der Rezensent den übersichtlichen Aufbau des Lexikons, die Vielfalt der Artikel, und sogar die gute Qualität des Materials des Buches wie Papier und Druck findet in seinem Artikel Erwähnung.
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