Zwi Katz entstammt einer jüdischen Familie aus Litauen. 1941 hatte seine glückliche Kindheit ein abruptes Ende. Als Jude durfte er nicht länger das Gymnasium besuchen und schwebte nun in ständiger Todesgefahr. Katz überlebte alle Schrecknisse: Progrome, Ghetto, den Terror der Einsatzgruppen, KZ und Todesmarsch. Am 2. Mai wurde er von den Amerikanern befreit. Jedes Jahr kommt Katz in Erinnerung an den Todesmarsch und die Befreiung durch die Amerikaner nach Deutschland und spricht in Schulen bei Veranstaltungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.01.2003
Thomas Eckardt zeigt sich ziemlich erschüttert von diesem Buch, und er versucht in seiner Rezension die schreckliche Geschichte des Autors, der das Ghetto im litauischen Kauna und das KZ Kaufering überlebt hat, zusammenzufassen. Katz, der 1987 erstmals wieder in Deutschland war, habe sich ein Bild davon machen können, dass es das sogenannte "neue Deutschland" wirklich gebe und fahre seither jedes Jahr nach Bayern, um Jugendlichen über seine Geschichte zu erzählen, so der Rezensent beeindruckt. Er lobt das Buch als "sehr bescheiden", wobei es "sehr grauenvoll" ist, wie der Rezensent bewegt betont.
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