Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Neben seinen Dramen und Prosawerken hat Thomas Hürlimann immer wieder wichtige Essays zur Eigenheit der Schweiz veröffentlicht. Sein provozierender Artikel zum Swissair-Debakel in der FAZ vom 26. Oktober 2001 hat im deutschsprachigen Raum großes Aufsehen erregt und in den Feuilletons eine hitzige Diskussion entfacht. Der Band "Himmelsöhi, hilf!" versammelt diese Arbeit und andere Schriften, in welchen Hürlimann mit spitzer Feder die Schweiz, ihre Demokratie und ihre Menschen sowie Lust und Unlust erregende Zeiterscheinungen aufs Korn nimmt.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.04.2003
Aus den hier versammelten Texten des von Hans-Peter Kunisch hoch geschätzten Schweizer Erzählers erfahre man vor allem viel über das Maß an Wirklichkeit, aus dem Literatur besteht. Zum Beispiel in einer Reportage von Hürlimanns Reise nach Galizien, der Heimat seiner Großmutter, auf der Suche nach Spuren ihrer Erzählungen. Ganz nebenbei erschließe sich so manches Wichtige über Hürlimanns Roman "Fräulein Stark", dem Reich-Ranicki zu Unrecht antisemitische Tendenzen unterstellt habe. In einem anderen Stück, in dem es um den Verleger Egon Ammann geht, werde die Verbindung von Biografie und Büchermachen gezeigt. Und ein satirischer Text über das Literaturinstitut in Leipzig verrate sogar, "woher das neue deutsche Erzählen kam": aus einem Seminar über Trivialliteratur nämlich, in dem die Studenten am Ende mal selbst so etwas probieren sollten.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.12.2002
Diesen neuen Essayband Thomas Hürlimanns mag der Rezensent Gieri Cavelty nur zusammen mit dem gleichzeitig erscheinenden Essayband "Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück" von Urs Widmer besprechen. Ihr Verhältnis zur Schweiz, so Cavelty, rücke die beiden Dichter immer wieder "in eine bemerkenswerte Nähe". Bei beiden Autoren handele es sich um Versammlungen von Texten, die in den letzten Jahren im Wesentlichen für Zeitungen geschrieben worden seien. Beide Autoren setzten sich dabei mit "dem helvetischen Malaise unserer Tage" auseinander. Allerdings scheint der Rezensent zumindest bei Hürlimann die eigentlich literarischen Essays - zum Beispiel eine Rede auf seinen Verleger Egon Ammann - den politischen Äußerungen vorzuziehen.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







