Seit über hundert Jahren ist die Identität des Serienmörders ungeklärt und eines der größten Geheimnisse der Kriminalgeschichte. Unzählige Theorien entstanden, die verschiedenste Täter präsentierten, unter anderem ein Mitglied des Könighauses, einen Barbier, einen Arzt und einen Künstler. Patricia Cornwell legt dar, dass der Täter der Whitechapel-Morde der berühmte Maler Walter Sickert gewesen sein muss.
Ralf Sotscheck liefert nicht nur eine Kritik des Buches der amerikanischen Krimi-Bestseller Autorin Patricia Cornwell, sondern gleich eine historische Einordnung des Phänomens Jack-the-Ripper und etliche biografische Details über die Krimiautorin. Er findet das Unterfangen von Cornwell, das Rätsel um die Identität des Massenmörders endgültig aufzulösen, spannend - auch vor dem Hintergrund, dass die Autorin sechs Millionen Dollar in die Recherche gesteckt hat und sich ziemlich weit und risikoreich aus dem Fenster lehnt mit ihrer Behauptung, hinter Jack-The-Ripper stecke der Maler Walter Sickert. Blamabel wäre es auf jeden Fall, wenn jemand der Autorin nachweist, sie sei im Unrecht - das gesteht sie selber ein und der Rezensent gibt ihr Recht. Ihre Meinung ist unter Experten auf jeden Fall stark umstritten, berichtet Sotscheck. Interessant ist der Fall aber immer noch, das wird aus Sotschecks Text deutlich.
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