Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Pascal Maret

Geklont! Der Tag, an dem ich die Wahrheit erfuhr

(Ab 11 Jahre)

Cover: Geklont! Der Tag, an dem ich die Wahrheit erfuhr

Arena Verlag, Würzburg 2002
ISBN-10 3401021494
ISBN-13 9783401021492
Broschiert, 131 Seiten, 6,50 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Rosemarie Griebel-Kruip. Blau-Vier wusste gar nichts über sein Leben. Er wusste nicht, dass er ein Klon war. Er wusste nicht, dass er, wie Tausende andere, dazu da war, bei Bedarf seine Organe zur Verfügung zu stellen. Er wusste nicht, dass er jeden Moment geopfert werden konnte. Aber jetzt weiß er es. Und dieses Wissen verändert sein Leben. Eine abenteuerliche Flucht führt den Jungen aus der behüteten Abgeschiedenheit eines Camps mitten in die Stadt des 21. Jahrhunderts. Er muss nicht nur lernen, sich in einer ihmfremden Welt zurechtzufinden, sondern auch, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 13.11.2002

Dieses Buch handelt von einem Jugendlichen namens Blau-vier, der im Jahr 2004 in einem internatsähnlichen Camp lebt. Eines Tages findet Blau-vier heraus, dass er ein Klon ist - gerade gut genug, als Ersatzteillager zu dienen. Depression stellt sich ein, und Blau-vier beschließt aus dem Lager zu fliehen und die Wirklichkeit kennen zu lernen, erzählt Rezensent Jürgen Stahlberg. Sehr originell ist die Geschichte zwar nicht, meint er, aber "aufklärerisch und spannend" und durchaus schon für 11-jährige Leser geeignet.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren