Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die "Metamorphosis Insectorum Surinamensium" sind das Hauptwerk der Kupferstecherin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian, das sie gleich ihrem Vater, dem berühmten Verleger und Stecher Matthäus Merian d. Ä., weltweit bekannt werden ließ. Die Pioniertat der Merian, die Insekten- und Pflanzenwelt Surinams (Niederländisch-Guayana) erstmalig wissenschaftlich aufbereitet und in ihren ökologischen Zusammenhängen entdeckt zu haben, ist von der zeitgenössischen Gelehrtenwelt begeistert aufgenommen worden. Heute besticht vor allem ihre Malkunst, die für ihre Zeit ungewöhnliche Natürlichkeit, ihre kunstvolle Komposition und Kolorierung. Beobachtungen von Raupen, Würmern und Maden und ihrer Veränderung in Tagfalter, Eulenschmetterlinge, Käfer, Bienen und Fliegen sind hier im Bild festgehalten, von der Schöpferin auf diejenigen Pflanzen, Blumen und Früchte gesetzt, die ihnen zur Nahrung dienen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.11.2002
Die passionierte Botanikerin und talentierte Malerin Maria Sibylla Merian war ihrer Zeit weit voraus. Ihre Ehe hat sie ihrer wahren Leidenschaft geopfert, informiert Rezensent Stefan Rebenich, und hat eine mehrjährige, strapaziöse Exkursion in die niederländische Tropenkolonie Surinam unternommen. Ihre Forschungsergebnisse über die Insektenwelt, aber auch so manche andere interessante Beobachtung über die Lebensumstände dort, hat sie in einem Buch niedergeschrieben, das nun heute, fast dreihundert Jahre nach seinem ersten Erscheinen, nachgedruckt wird. Rebenich lobt die zeitlose Schönheit der Illustrationen und die Texte, die in einer gelungenen deutschen Übersetzung "kundig in Zeit und Werk der faszinierenden Frau" einführten. Er empfiehlt das Buch jedem, der Maria Sibylla Merian bisher nur vom 500,- Mark-Schein oder von dem nach ihr benannten ICE 672 kennt.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







