Mit 122 Farbfotos. Mit einem selbst konstruierten transportablen Fotoatelier, einer halben Tonne Ausrüstung und viel Geduld reisten der Fotograf Günter Pfannmüller und der Autor Wilhelm Klein wie moderne Nomaden um die Welt und suchten nach den letzten Kulturen, die noch nicht in den Mahlstrom der Uniformierung geraten sind, die zur unvermeidlichen Kehrseite der ökonomischen Globalisierung und Ausbreitung moderner Informationstechnologien gehört. Die Bilder, die sie von ihren Expeditionen mitgebracht haben, dokumentieren etwas, dessen Verlust droht: Menschenwürde, das Gefühl des Lebendigseins, ist nicht nur ein unverzichtbarer Rechtstitel, der jedem Individuum zukommt. Würde ist etwas, was ein Mensch ausstrahlt, was ihm ins Gesicht geschrieben steht.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Der Fotograf Günter Pfannmüller war überall auf der Welt unterwegs und hat Menschen fotografiert. Pfannmüller hat die Großstädte gemieden. Er ist in Steppen und Dschungel gegangen, in Wüsten und Savannen. Aber er hat dort nicht die Kulturen gesucht, sondern die Individuen. Er hat den sechzigjährigen Kamelhirten Bhawalal aus Rajasthan in Nordindien vor einen dunkelblauen Hintergrund gesetzt und fotografiert. Vor dem gleichen Hintergrund stand auch der 24-jährige Krieger Koynante aus Kenia. Es ist ein einfaches Verfahren, aber es wirkt Wunder... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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