Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Tahar Ben Jelloun

Die Schule der Armen

(Ab 7 Jahre)

Cover: Die Schule der Armen

Rowohlt Verlag, Berlin 2002
ISBN-10 3871344451
ISBN-13 9783871344459
Gebunden, 95 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Christiane Kayser. Mit Illustrationen von Charley Case. Die Familien eines armen westafrikanischen Dorfes können auf den Dollar pro Tag, den ihre Kinder verdienen, nicht verzichten. Darum steht der Lehrer vor leeren Bänken, während seine Schüler Turnschuhe und Fußbälle fertigen. Er ist zunächst der Einzige, der gegen Armut und Ungerechtigkeit aufbegehrt. Doch sein Einsatz bleibt nicht ohne Erfolg: Bald kommen wieder ein paar Kinder zum Unterricht. Bildung füllt zwar im Moment keine hungrigen Mägen, aber sie birgt die einzige Chance für eine bessere Zukunft!

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 10.10.2002

Dass der Verkaufserlös des Buches einer Mädchenschule in Mali zugute kommt, hält Elisabeth von Thadden schon für den überzeugendsten Grund, das neue Buch des marokkanischen Schriftstellers Tahar Ben Jelloun zu kaufen. Der Band sei weniger Kunst als vielmehr "ein Stück politischer Belehrung". Deshalb berühre er erstaunlich wenig das Gemüt, obwohl er vom Elend der kleinen Besucher einer afrikanischen Dorfschule erzählt und damit darzulegen versucht, warum es "denen in Afrika" eigentlich "so elendiglich schlecht", schreibt Thadden. Wie der Rezension zu entnehmen ist, bedient sich Jelloun einer Sprache voller "Temporal-, Konsekutiv und Konditionalsätze", die sehr junge Leser wohl nicht gerade beflügeln dürften weiterzulesen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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