Herausgegeben von Jan Knopf. Den Unkenrufen, Bertolt Brecht sei "out", steht die Tatsache entgegen, dass die Theater seine Dramen neben und nach Shakespeare am meisten spielen und damit deren herausragende theatergemäße Ästhetik erwiesen haben. Das Handbuch in fünf Bänden, das mit dem ersten Band zu den Stücken eröffnet wird, liefert dazu das interpretatorische Fundament, indem es die Vieldeutigkeit der Texte offen legt und praxisbezogen ihre Spielbarkeit herausarbeitet. In 55 monografisch angelegten und auf dem aktuellen Forschungsstand basierenden Artikeln bietet Band 1 überraschende Einsichten auch in bekannte Texte Brechts.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…