Bücherschau der Woche
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Wolfgang Kersting
Jean-Jacques Rousseaus 'Gesellschaftsvertrag'
Klappentext
Rousseaus "Gesellschaftsvertrag" gehört zu den wichtigsten Quellentexten der Politischen Philosophie. Diese Werkinterpretation möchte Studierenden den Zugang zu diesem Werk erleichtern. Um das spannungsvolle Zusammenspiel liberaler und republikanischer Motive in Rousseaus Werk herauszuarbeiten, geht der Autor kontextuell, nicht textimmanent vor. Er verortet das Werk innerhalb des Entwicklungsgangs Rousseaus und stellt die Begriffe und Lehrstücke in ihren ideengeschichtlichen Zusammenhang. So wird die Besonderheit der Politischen Philosophie Rousseaus im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Theorien des Gesellschaftsvertrags deutlich.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.08.2002
Wegweisende philosophische Werke leben davon, dass sie so komplex sind, dass ein Versuch ihrer Auslegung kein Patentrezept bereithält, stellt Manfred Geier fest und zählt zu diesen Klassikern auch Jean-Jacques Rousseaus Klassiker "Der Gesellschaftsvertrag". Mit diesem Werk sorgte der Philosoph zu seiner Zeit für so viel Aufruhr, dass es 1762 verbrannt und sein Autor aus seiner Heimatstadt Genf verbannt wurde, berichtet der Rezensent. Einer der "besten Kenner des neuzeitlichen Vertragsdenkens", Wolfgang Kersting, hat sich nun dieses kanonischen Werks angenommen und fügt dem Diskurs über Freiheit und Bindung des Individuums an den Staat eine weitere Interpretation hinzu, so Geier. Besonders schön daran findet der Rezensent, dass es Kersting gelungen ist, Rousseaus "Kontraktualismus in seiner widersprüchlichen Spannung" zu analysieren. Deutlich werde in dieser Auslegung der "argumentative und atmosphärische Widerstreit zwischen Vormoderne und Moderne", aber, schränkt Geier sein Lob ein, über den gesellschaftlichen und politischen Kontext, in dem Rousseau zunehmend zum "verfolgten Außenseiter" wurde, erfahre der Leser leider nur wenig.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








