Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 12.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philip Roth

Mein Mann, der Kommunist

Roman

Cover: Mein Mann, der Kommunist

Carl Hanser Verlag, München 1999
ISBN-10 3446197850
ISBN-13 9783446197855
Gebunden, 376 Seiten, 23,01 EUR

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Klappentext

Ira Ringold aus Newark ist Weltkriegsveteran, ehemaliger Minenarbeiter und Idealist mit kommunistischer Überzeugung. Als er zum Radio-Star avanciert, heiratet er in den 50er Jahren die einstige Hollywooddiva Eve Frame. Was für das Publikum wie die perfekte romantische Verbindung zweier Publikumslieblinge aussieht, ist in Wirklichkeit eine Ehehölle, die sich in der bedrohlichen Atmosphäre von Joseph McCarthys Amerika zu einer nicht enden wollenden privaten und beruflichen Tragödie auswächst.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.10.1999

Hier schreibt ein Fan. Deshalb ist Jochen Jung ziemlich dankbar, dass Roth nicht nur gleichbleibend gut schreibt, sondern auch viel. Weil es laut Jung gar nicht wichtig ist, was und worüber Roth schreibt, hält er sich auch nicht lange mit der Nacherzählung auf: "Es ist vielmehr der Fluss, das Crescendo und Decrescendo, das Dahingehen und Nichtaufhören, das Reden, Reden, Reden." Jungs Urteil ist in seiner Besprechung zugleich Programm. So lässt er die Figuren des Romans kurz aufleben, zitiert schlechte Passagen, erwähnt kurz Mc Carthy und die Kommunisten und kommt über die besten Stellen des Buchs zu der geschiedenen Ehe von Philip Roth. Jungs verspielte, enthusiastische Kritik gipfelt in der Würdigung von Roth als "Großes Amerikanisches Erzählschwein".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren