Der Himalaya ist Wohnsitz der Götter, die Berge sind Leitern, auf denen man in den Himmel gelangt. In den unwirtlichen Höhen haust der Yeti, der Schneemensch, der als selbstverständlicher Bewohner der Bergwelt betrachtet wird. Im Himalaya finden sich die vielfältigsten Kulturen und Religionen. Erzählungen aus den Ländern des Himalaya berichten von dessen ungebrochener Anziehungskraft und vom Leben in den abgelegenen Bergregionen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.07.2002
Der seine Kurzkritik mit L. L. zeichnende Rezensent lobt und empfiehlt diese Anthologie über den Himalaja als "lesenswert". Besonders interessant findet er, dass die Herausgeberin den Himalaja aus der Perspektive der "Bewohner oder auch Besatzer", nicht aber aus dem westlichen Blickwinkel der Bergsteiger zeigt. Das Buch stelle die Mythen und Vorstellungen der verschiedenen Volksgruppen so dar, dass "Binnendifferenzierungen" zwischen den einzelnen, "keineswegs monolithischen Ethnien" entstehen, lobt L. L., der den Band nachdrücklich für das nächste Basislager empfiehlt.
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