Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Günther Nenning

Anders gesehen

Cover: Anders gesehen

Carl Überreuter Verlag, Wien 2002
ISBN-10 3800038641
ISBN-13 9783800038640
Gebunden, 203 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Günther Nennings Kolumnen, Kommentare, Essays sind "Lichtblicke im finsteren Medienwald", urteilte ein Journalistenkollege. Seine Texte erscheinen in Österreich, Deutschland und der Schweiz und weisen ihn so wie seine Vorträge im In- und Ausland als Prototyp eines weltoffenen, aber sehr selbstbewussten Österreichers aus. Die Farben auf seiner Meinungspalette benennt er "rot, grün und hellschwarz". Er versteckt auch nicht, dass er ein kämpferischer Christ ist und dass es die christlichen Werte sind, die im Kampf gegen den internationalen Terrorismus verteidigt gehören und nicht der Supermarkt, der Erlebnisurlaub und die Spaßkultur des Westens.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.07.2002

Franz Schandl muss dem Autor, der als Chefkolumnist in der größten österreichischen Boulevardzeitung schreibt, fast widerwillig zugestehen, dass er sein Handwerk versteht. Es gebe zwar kaum ein "Vorurteil" und keinen "Stumpfsinn", den Nenning nicht aufgreifen würde, doch tue er dies mit "Wortgewandtheit" und durchaus witzig, so der Rezensent gerecht. Schandl kommt nicht umhin, die "Belesenheit" des Autors, der sowohl aus dem "Kapital" wie aus der Bibel wendig zu zitieren weiß, zu bewundern und bedenkt ihn mit dem zweifelhaften Lob des "Großmeisters der Gewöhnlichkeit". Mitunter warte er in seinen Kolumnen zumindest mit gesundem Menschenverstand auf, und so seien seine Texte wenigstens "das Originellste", was in Österreichs Boulevardzeitungen zu findet sei, so der Rezensent abschließend.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren