Der idyllische Campus der Bishop`s Hill Academy ist die perfekte Kulisse für besondere Privilegien, kleine Korruptionen und versteckte Loyalitäten. Aber im Laufe des Herbstes wird das Lächeln gequält und die Fassade der Tugendhaftigkeit brüchig, bevor Schülern und Lehrern im folgenden Winter eine Lektion in Grausamkeit erteilt wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.04.2000
Liest man Martina I. Kischkes Rezension, kommt man fast unweigerlich zu dem Schluss, dass ein spannenderer Thriller schlechterdings kaum vorstellbar ist. Es sei ein Krimi, der seinen Lesern schlaflose Nächte beschere, mit einem Finale, das "so nicht bestialischer in einem Filmdrehbuch stehen" könne. Was der Rezensentin bei der Lektüre dieses Buches allerdings am meinsten den Atem geraubt hat, ist das "emotional eingefrorene Leben" an der Schule von Bishops Hill. Da liegt eine ganze Weile gehörig etwas in der Luft, bevor sich durch das ungefilterte Böse, durch die "Lust an der Destruktivität" Abgründe grausigster Art auftun.
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