Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Hans Küng
Kleine Geschichte der katholischen Kirche
Klappentext
Die katholische Kirche ist die älteste, zahlenmäßig stärkste und wohl auch mächtigste Repräsentantin des Christentums. Aus einem sehr persönlichen Blickwinkel erzählt der Theologe Hans Küng die Geschichte dieser Institution von den Ursprungsmythen der Kirche des Anfangs, der Reichskirche, der Entstehung des Papsttums, der Inquisition, der Niederlage gegen den Islam, der Reformation und der Auseinandersetzung mit der Moderne. Neben allen historischen Ereignissen und Personen schildert Küng die Geschichte der katholischen Kirche auch als große Ideengeschichte des Glaubens.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.05.2002
Ziemlich ungewöhnlich im Vergleich mit dem sonstigen Oeuvre des Autors findet Eberhard Jüngel das Format dieses Bande: ein eher schmales Buch. Das entspricht dem Genre der Einführung. Wiederum mehr dem Autor als dem Genre entspricht jedoch der Gestus, mit einem allzeit präsenten Ich-Erzähler Küng, der hier, mit Jüngels Worten, seine "ureigene Geschichte der katholischen Kirche" verfasst hat. Im ersten Kapitel zeichnet Küng Jesus als "Ur-Gestalt" der Kirche, es folgen acht Kapitel, gegliedert nach der "bekannten Paradigmen-Theorie des Verfassers". Das bedeutendste Paradigma ist das Papsttum, daher spielt es eine zentrale Rolle, nicht zuletzt gegen Ende, wenn Küng seine Reformhoffnungen auf einen "katholischen Gorbatschow" formuliert. Der Rezensent ist, auch in ihm sachlich falsch scheinenden Einzelheiten, nicht immer der Meinung des Autors, formuliert die auch durch das neue Buch nicht veränderte Lage der Dinge jedoch prägnant und nicht ohne Sympathie für den Autor: "Rom ist Rom. Und Küng bleibt Küng."
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








