Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Robert Schneider

Der Papst und das Mädchen

Erzählung

Cover: Der Papst und das Mädchen

Reclam Verlag, Leipzig 2001
ISBN-10 3379007811
ISBN-13 9783379007818
Gebunden, 141 Seiten, 12,50 EUR

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Klappentext

In einem römischen Vorort, ein paar Tage vor Weihnachten. Die neunjährige Loredana Felice macht sich auf den Schulweg. Es ist ein besonderer Tag. Die Lehrerin hat eine Klassenfahrt in den Vatikan geplant. Dort angekommen verirrt sich das Kind in den päpstlichen Geheimbezirk und steht plötzlich vor Papst Silvester IV. Es entspinnt sich ein Gespräch zwischen den beiden ungleichen Menschen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 27.04.2002

Der Titel von Werner Jungs Rezension sagt eigentlich schon alles: Vollbeschränktes Glück. Das ist seiner Meinung nach das einzige, was man diesem Roman eventuell und mit viel Wohlwollen abgewinnen könnte, mehr nicht. Es gibt hier nichts Neues, Interessantes oder etwas, das Anlass zu einer Diskussion bieten könnte, so der Rezensent. Und die Moral von der Geschicht?, in der ein kleines Mädchen den Papst trifft, sei auch ziemlich abgedroschen: Die Außenwelt ist schlecht und finster; wahres Heil findet man nur im Inneren. Alles, was dem Rezensenten beim Leser wirklich ins Auge gesprungen ist, ist: Kitsch. Und das anscheinend in rauen Mengen. Der Satz seiner Rezension, der seine Ansichten zum neuesten Buch des Autors von "Schlafes Bruder" wohl am besten zusammenfasst: "Oje, oje, oje".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren