Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Heinz Peter Schwerfel
Kunst nach Ground Zero
Kulturkonsum - Dienstleister, Spaßgesellschaft, 11. September: Hat Gegenwartskunst noch Zukunft?
Klappentext
Herausgegeben von Heinz Peter Schwerfel. Ground Zero - das mit Kerosin leer gesprengte Brachland im südlichen Manhatten, ist im Sprachgebrauch der Massenmedien Schlagwort für eine zerstörte Stadtlandschaft, für einen in seinem spektakulären Nihilismus konkurrenzlos erfolgreichen Terroranschlag gegen abendländisches Denken. Ground Zero ist der Anlass, nach Gegenwart und Zukunft eines der bisher wichtigsten Parameter eben dieses Denkens zu fragen: der Kunst.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 17.04.2002
Was hat der Kunstbetrieb vom 11. September gelernt? Unter dieser Fragestellung hat der Kunstjournalist Heinz Peter Schwerfel über 20 Kulturschaffende und -theoretiker befragt - mit keinem überzeugenden Resultat, meint Harald Fricke. Erwartungsgemäß überwiegen die Beiträge, die moralisch das "postmoderne Verständnis eines anything goes" kritisieren. Ehrenwert, aber höchst unbefriedigend, meint der Rezensent. Gegenpositionen sind in dem Band eher rar. Zu den Ausnahmen gehöre der französische Kurators Eric Troncy, der sich gegen die anhaltende Vermarktung politischer Kunstprojekte verwehre. Dem Rezensenten ist die Position von Wolfgang Ulrich am sympathischsten, der die "neuen Kampfplätze" wie Krieg und Terror für einen falschen Anlass erachtet, "um Kultur heute zu positionieren", zitiert ihn Fricke. Die Verantwortung der Kunst lasse sich nicht aus einem herkömmlichen Weltverbesserertum ableiten, pflichtet er Ulrich bei. Ulrich bevorzuge das Modell einer an Schönheit und Freizeit orientierten Kunst - und genau dort sei unsere Gesellschaft eben auch verletzlich.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








