Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Bernard Robben. Vic, der sanfte, phlegmatische Vater, Angie, die verbitterte Mutter, die von der großen Liebe träumt, Joni, die 15jährige Tochter, die endlich ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte und Jake, (14), der sich nur am Computer sicher fühlt - jeder lebt in seinem Universum, jeder hat etwas vor den anderen - und vor sich selbst - zu verbergen. Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten erleben wir einen Monat im Leben einer Familie, die höllische Mischung aus Pubertätsdramen und midlife crisis, die Erbarmungslosigkeit von Geschwistern untereinander, den Albtraum einer toten Ehe - und die unüberbrückbaren Abgründe zwischen den Generationen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 04.04.2002
Hart, realistisch und gut scheint Werner Jung diesen Romanerstling über die Tristesse einer Edinburgher Vorstadt zu finden, "einer zwischen Kleinbürgertum und Proletariat angesiedelten Lebenswelt, die ständig - systemisch bedingt - an der Armutsgrenze kratzt". Fortwährend wird da geschrieen, heftig gebumst und geschlagen - "aus Ohnmacht, im Delirium, aus Hass", wie Jung nicht ohne Respekt anmerkt, weil er diesen Realismus für allemal ehrlicher hält als den "milden Versöhnungsglanz des Humors" oder die "sanfte Ironie der drohenden Verelendung und Verödung" in neuen britischen Filmen wie "Brassed off" oder "Ganz oder gar nicht". Da macht es auch nichts, dass die Figurenrede mitunter "zu schablonenhaft" ausfällt und ein "kaum differenziertes Bild" der Figuren entsteht: Vielleicht, denkt Jung, muss das so sein; schließlich stecken ja alle klaftertief im selben Mief.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







