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Giordano Bruno

01.09.2007 Giordano Filippo Bruno, geboren 1548 in Nola bei Neapel, trat 1563 in den Dominikanerorden ein, verließ ihn 1580 jedoch wegen seiner pantheistischen Weltsicht. Bruno knüpfte an die Gedanken der stoischen Antike an, nach denen Gott identisch mit der Natur ist. Wegen der Differenzen mit der Kirche lebte Bruno u.a. auch in Deutschland. Wegen seiner Lehren von der Unendlichkeit der Welt wurde ihm in Venedig schließlich der Prozess gemacht. Nach langjährigem Gefängnisaufenthalt wurde er am 17. Februar 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Brunos Naturphilosophie beeinflusste unter anderem Spinoza, Herder, Goethe, Jacobi, Schelling und Leibniz, der das Monaden-Modell übernahm.

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