Das Gefahrendreieck. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Früh schon wird ihm bewusst, wie er leben will: "nicht vorwärts, auf den Schienen der irdischen Zeit, die zum Tod führten ... sondern außerhalb dieser Zeit, auf einem Nebengleis ... ein Leben nicht in die Länge, sondern in die Breite". Diese Maxime ist die Reaktion auf das ihn einengende, von einer Straße, einer Eisenbahnlinie und einem Kanal gebildete Dreieck, in dem er aufwächst. Dort lauern in der Tat vielfältigste Gefahren: Da ist zunächst der Vater, der nach seinen Sauftouren die gesamte Familie tyrannisiert. Da ist der gleichaltrige, gewalttätige Flix, mit dem es Heldentaten zu vollbringen gilt. Und da sind die Verwandtschaft und die Nachbarn, die kleinen Leute und die großen Angeber... A.F.Th. van der Heijden erzählt in "Das Gefahrendreieck" die traurig-komischen Stationen, die Albert Egberts auf dem Weg vom kleinen Jungen Mitte der fünfziger Jahre bis zum Studenten absolviert.

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