Zerstörte Kindheit. Literarische Autobiografien zur Shoah

Böhlau Verlag, Köln 2001
Dieses Buch widmet sich autobiografischen Texten, in denen Kindheit und Shoah auf traumatische Weise miteinander verknüpft sind. Untersucht werden literarische Zeugnisse von Autoren, die in ihrer Kindheit als Juden verfolgt wurden und diese Erfahrungen Jahrzehnte später literarisch darstellen und reflektieren. Das Augenmerk richtet sich dabei auf Schrifstellerinnen und Schriftsteller, die ihre frühe Kindheit und ihre Sozialisation in Deutschland oder Österreich erfahren haben bzw. deren Eltern aus Deutschland stammen. Eva Lezzi untersucht die Kindheitsautobiografien nicht nur als besondere Form literarischer Erinnerung. In einer interdisziplinären Annäherung bezieht sie auch die geschichtlichen Bezüge, die unmittelbare Lebenssituation der Kinder und die psychische Wirkung von Traumatisierungen im Kindesalter mit ein.

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