

Leon Wieseltier
Kaddisch
Carl Hanser Verlag, München 2000
Aus dem Amerikanischen von Friedrich Griese. Nach dem Tod seines Vaters entdeckt Leon Wieseltier die Wurzeln seiner jüdischen Religion. Elf Monate spricht er täglich das Kaddisch, das jüdische Trauergebet, und stößt dabei auf den ganzen Reichtum jüdischen Denkens, das seit der Antike um Tod und Trauer, Erinnerung und Tröstung kreist. Eine anrührende Autobiographie, in der es nicht zuletzt um die Frage geht, was religiöse Bindung in unserer Gegenwart überhaupt noch bedeutet.