Nur uns gibt es nicht wieder. Erinnerungen an meinen Vater Eugen Spiro, meine Vettern Balthus und Pierre Klossowski, die Zwanziger Jahre und das Exil

Edition Memoria, Hürth 2010
Mit einem Nachwort von Helmut Zielinski. Es war eine Zeit der Unsicherheit und des Umbruchs, eine Zeit der Suche und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft - die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in die Peter Spiro hineingeboren wurde. Am 16. Mai 1918 erblickte er als Sohn des bekannten Gesellschafts- und Landschaftsmalers Eugen Spiro in Berlin das Licht der Welt. Es war ein glänzendes Milieu. Man gehörte zum Großbürgertum, hatte namhafte Künstler, reiche Industrielle und erfolgreiche Politiker zu Freunden, war mit Gerhart Hauptmann, Rainer Maria Rilke, Hans Purrmann und Leo von König bekannt und genoss das Hauptstadtklima Berlins. Im Sommer fuhr die Familie auf die Prominenten-Insel Hiddensee, auf der sich die Großeltern Saenger-Sethe ein Haus gebaut hatten, Reisen nach Frankreich, Italien und in die Schweiz gehörten zum Jahresprogramm. Peter Spiro erinnert sich. Und da kommt, wenn man wie er in geistiger Frische 91 Jahre alt geworden ist, einiges zusammen.

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