Historiker im Nationalsozialismus. Die deutsche Geschichte und der `Volkstumskampf` im Osten

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2000
Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der "Volksgeschichte", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die "Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft", ein großer Forschungsverbund, in dem Staat, Partei und Wissenschaft eng miteinander verflochten waren. Die "Volksgeschichte" suchte bewusst die Nähe zu einer Bevölkerungspolitik, die die "völkische" und "rassische" Neuordnung Europas anstrebte und in Völkermord und Vernichtungskrieg mündete. Gerade auch Historiker der jüngeren Generation stellten sich in den Dienst der NS-Diktatur. Ingo Haar analysiert diese Entwicklung erstmals im Zusammenhang, beschreibt die institutionellen und ideologischen Grundlagen der "Volksgeschichte" und untersucht deren Rolle im "Volkstumskampf".

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