Stelen - Steles. Zweisprachige Ausgabe

Droschl Verlag, Graz 2000
Herausgegeben und aus dem Französischen übersetzt von Rainer G. Schmidt. Stelen: hochaufgerichtete, eine Inschrift tragende Steindenkmäler, auf die man in China allenthalben stößt, an den Straßenrändern, in Tempelhöfen, vor Grabmälern. Die Schriftzeichen darauf: Dekrete des Himmelssohnes, Huldigungen des Herrschers, Hymnen auf das Reich, Preisungen der Lehre. Victor Segalen, der auf seinen Reisen kreuz und quer durch das China der Mandschu-Kaiser das "Reich der Mitte" gerade im Umbruch erlebte, schrieb mit den Stelen seine wichtigste poetische Arbeit, Gedichte, die den Gestus der chinesischen Epigraphen wiederaufnehmen und gleichzeitig unterwandern, ein Kondensat des "chinesischen Denkens". Ein poetisch-ethnologisches Denkmal: 70 Prosagedichte, die den Geist des alten China evozieren, das Reich der Mitte, erfahren durch einen großen Reisenden und Dichter.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.