Theaternarren leben länger. Hundert und drei Geschichten aus dem Burgtheater

Paul Zsolnay Verlag, Wien 2000
Das Theater ließ Hermann Beil, Mitdirektor Peymanns und Dramaturg am Wiener Burgtheater, nicht los; es rumorte weiter ohne Unterlaß: die großen Szenen vor und hinter dem Vorhang, scheinbar nebensächliche Begegnungen, Beobachtungen, Bemerkungen, und immer wieder die Dichter und die Darsteller, denen Beils schier unerschütterliche Zuneigung gilt. Er notierte alles - von der ersten Begegnung mit Paula Wessely bis zu George Taboris Hund Gobbo, von Thomas Bernhards Lieblingsdirigenten bis zur sogenannten Sportstücktorte, von einem wundersamen Probenabend bei Giorgio Strehler und den ewigen Kämpfen mit den Behörden - und fügte sie zu ironisch-nachdenklichen Prosastücken und Dialogskizzen, vor denen keiner sicher sein kann.

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