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Jacques Derrida

08.06.2000 Jacques Derrida wurde 1930 in El Biar (Algerien) geboren. Er studierte an der Ecole Normale Superieure in Paris und war Schüler von Michel Foucault. Zu seinen Hauptwerken zählen die "Grammatologie" und "Die Schrift und die Differenz". Mit Paul de Man gehört er zu den Begründern der Dekonstruktion, die sich kritisch mit den Grundlagen der Metaphysik auseinandersetzt und als Revision des Strukturalismus angesehen werden kann. Die Dekonstruktion hat ihr philosophisches Vorbild in Heidegger, dessen Destruktion der abendländischen Metaphysik in vielerlei Hinsicht Ausgangspunkt für Derrida bildete. Sie wirkt insbesondere in Amerika weiter und hat dort zu einem neuen Verständnis von Literaturwissenschaft geführt.…

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