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Peter de Mendelssohn

28.08.2002 Peter de Mendelssohn (1908-1982) wuchs als Sohn eines Goldschmieds in der Künstlersiedlung Dresden-Hellerau auf. Bereits während seiner Redakteurstätigkeit beim "Berliner Tageblatt" veröffentlichte er erste Texte. 1933 emigriert, baute sich Mendelssohn eine zweite Existenz als Journalist und Schriftsteller in Großbritannien auf. Nach dem Krieg war er Pressechef bei der Britischen Kontrollkommission in Düsseldorf, wohnte als Berichterstatter den Nürnberger Prozessen bei und half beim Aufbau des "Berliner Tagesspiegels" und der "Welt". 1970 kehrte er nach München zurück, wo er bis zu seinem Tode lebte. Als Thomas-Mann-Biograf und Herausgeber von dessen Tagebüchern ist Peter de Mendelssohn in den siebziger Jahren bekannt geworden.

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