Lawandas Leben. (Ab 13 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2000
Aus dem Amerikanischen von Monika Osberghaus. Lawanda ist fünfzehn und hat fest vor, aufs College zu gehen, obwohl ihre Eltern das nicht recht verstehen. Es ist noch nie ein Ingle aufs College gegangen. Um schon mal Geld anzusparen, verkauft Lawanda Zeitschriften. Und weil sie die ganze Nachbarschaft schon abgegrast hat, versucht sie es auch beim alten Garland, der am Rand der Kleinstadt in zwei ausrangierten Omnibussen lebt. Dabei hat man Lawanda vor Garland gewarnt: Er gilt als kauzig und unberechenbar. Doch Lawanda findet Zugang zu dem Außenseiter. Sie ist fasziniert von seiner Bibliothek, die einen ganzen Bus füllt, von seinem Wissen und seiner Klugheit, aber auch von dem Hang zur Selbstzerstörung, der den ehemaligen Lehrer an den Rand der Gesellschaft gebracht hat. Lawanda sieht, was die Menschen dazu bringt, sich vor Garland zu fürchten. Doch sie selbst fühlt sich sicher. Was sie nicht bedacht hat, ist, wie schnell sich die Phantasie von Kleinstadtbewohnern erhitzt. Als Lawanda es bemerkt, ist es beinahe zu spät.

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