

Doron Rabinovici
Credo und Credit. Einmischungen
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001
In dieser Sammlung von Essays, Aufsätzen und Betrachtungen beschäftigt sich Doron Rabinovici mit Fragen zur Literatur und Politik. So erzählt er vom Aufwachsen zwischen der Muttersprache Hebräisch und der Adoptivsprache Deutsch und dem Zauber des ersten Lesens in der elterlichen Bibliothek . Der Band enthält eine Abhandlung über den jüdischen Witz und über die frühkindlichen, jüdischen Einflüssen auf Elias Canetti ebenso wie eine Hommage an Leo Perutz. Scharf setzt er sich auch mit den aktuellen Entwicklungen in Österreich auseinander und stellt die Frage: Brauchen wir ein europäisches Verbot der sogenannten Auschwitzlüge?