Fräulein Stark. Novelle

Ammann Verlag, Zürich 2001
Ein 13jähriger Junge verbringt bei seinem Onkel den Sommer, bevor er in eine strenge Klosterschule eintreten muss. Der Onkel, ein wunderbar erzählter Büchermensch, ist Prälat und Monsignore. Er leitet als Bibliothekar die im ganzen Abendland berühmte Stiftsbibliothek von St. Gallen, während seine Haushälterin das katechismusfromme Fräulein Stark, des Lesens und Schreibens nicht sattelfest kundig, mit eisernem Szepter die Aufsicht über den Buben führt. Während der Ausübung seines Amtes als Pantoffelministrant, vor den Füßen der Besucherinnen kniend, merkt der vorlaute Junge, dass er über eine Nase verfügt, einen Riecher, der immer mehr von ihm Besitz ergreift und seine Phantasie, seinen Eros in Gang setzt. Nicht unbemerkt von Fräulein Stark ...

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