Erinnerung an ein Jahrhundert. Gespräche mit Georges Leroux

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001
Aus dem Französischen von Petra Willim. Ein Philosoph erzählt die Geschichte seines wechselvollen Lebens, das fast das gesamte 20. Jahrhundert umspannt: Von Paris nach Frankfurt am Main, nach Heidelberg und Hamburg, von Hamburg nach Paris und London und von London nach Montreal, so durchquert er sein Zeitalter, in dem sich die Philosophie, wenn sie wahrhaftig bleiben wollte, in besonderem Maß zu engagieren hatte. Von Paris, wo er 1905 geboren wurde, übersiedelte er mit Anbruch des Ersten Weltkriegs zusammen mit der Familie nach Frankfurt am Main. Zu Beginn der 20-er Jahre begann er in Heidelberg zu studieren: deutsche Philosophie. Gemeinsam mit Erwin Panofsky und Fritz Saxl schreibt er jenes klassisch gewordene Buch Saturn und Melancholie. Der Grundstein für eine glänzende Wissenschaftlerkarriere ist gelegt. Doch bereits 1933 darf der jüdische Philosoph Raymond Klibansky sein Büro nicht mehr betreten ...

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