

Keith Ovenden
Eine Art Vermächtnis. Roman
C.H. Beck Verlag, München 2000
Aus dem Englischen von Christa E. Seibicke. An einem Sonntag wird Moser tot in seinem Bett aufgefunden. Neben dem 39jährigen findet sich ein leeres Aspirinfläschchen und ein Umschlag mit dem Namen seiner Frau: Vita. Philip, der engste Freund des Toten, beginnt Mosers Leben aus Einzelstücken zusammenzusetzen: die ungeklärte Herkunft aus einer jüdischen Arbeiterfamilie, sein Studium der Mikro- und Evolutionsbiologie, dem er sich bis zu seinem Tod mit fast zwanghaftem Eifer gewidmet hat, seine Freundschaft und Ehe mit der schönen, geheimnisvollen Vita, die bereits einige Jahre vor ihm starb. Während seiner Beschäftigung mit Mosers Leben stellt sich Philip immer häufiger die Frage: Was macht die Biographie eines Menschen wirklich aus?